Stromtarife Vergleich

Wenn Sie auch die dauernden Stromkostenerhöhungen leid sind, sollten Sie über andere Stromtarife nachdenken. Zum Glück gibt es für den Verbraucher seit 10 Jahren die Möglichkeit, seinen Anbieter selbst aussuchen zu dürfen. Dies geschah in Zusammenhang mit der Strommarktliberalisierung 1998. Stromtarife können Sie ganz unkompliziert über Stromtarifrechner ausfindig machen. Haben Sie einen solchen gefunden, brauchen Sie nur noch die nötigen Angaben in die Suchmaske schreiben.

Der kostenlose Strom-Tarifrechner

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Hierzu gehören vor allem die Postleitzahl zur Feststellung, welche Anbieter für Sie überhaupt in Frage kommen und der Verbrauch in Kilowattstunden, welchen Sie Ihren alten Rechnungen entnehmen können. Oder aber, Sie nehmen eine der vorgegebenen Kilowattstunden. Sie beruhen auf Erfahrungswerten. Außerdem ist noch wichtig, ob Sie Privat- oder Geschäftskunde sind.
Geben Sie beispielsweise die PLZ 70173 und einen Stromverbrauch von 1.800 kWh ein, erhalten Sie die TelDaFax GmhH mit 300,20€ als günstigsten Anbieter. Der Grundversorger EnBW Energie Baden-Würtemberg AG verlangt 388 € und findet sich auf Platz 10 wieder. Umweltfreunde haben die Option, Ökostrom mit in die Suche einfließen zu lassen.

Beziehen Sie in die Suche  andere Tarifrechner  mit ein, um nach übereinstimmenden Ergebnissen zu gucken. Ist dies der Fall, können Sie von wahrheitsgemäßen Angaben ausgehen. Die Anbieter von Stromtarifrechnern sind immer bemüht, die der Berechnung zu Grunde liegenden Tarife zu aktualisieren, jedoch sind sie nicht vor Irrtümen sicher.
Noch ist der Anteil regenerativer Energien bei den Stromtarifen gering, aber je mehr Verbraucher sich für einen umweltfreundlich produzierten Strom entscheiden würden, desto deutlicher wäre das Signal an die großen Stromkonzerne z.B. von ineffektiven Kohlekraftwerken zu lassen.

Von der Suchergebnisliste aus gelangen Sie zu weiterführenden Informationen. Einen Vertragswechsel können Sie online in die Wege leiten. Das angesprochene Unternehmen wird mit Ihnen Kontakt aufnehmen und sich auch um die Kündigung des alten Vertrages kümmern. Den sollten Sie vorher natürlich rechtzeitig im Rahmen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gekündigt haben.
Das Sie bei einem nicht lückenlosen Wechsel plötzlich ohne Strom da stehen könnten, brauchen Sie nicht zu befürchten – die Grundversorger sind dazu verpflichtet, in solchen Fällen helfend einzuspringen. Schließen Sie möglichst Verträge mit maximal einem Jahr Laufzeit ab, sonst können Sie, falls ein günstigeres Angebot auf den Markt kommt, den Anbieter nicht rechtzeitig wechseln.

Vermeiden Sie auch Stromtarife mit Kontingenten: falls Sie weniger verbrauchen, haben Sie zuviel gezahlt, verbrauchen Sie mehr, müssen Sie ebenfalls draufzahlen. Seien Sie misstrauisch gegenüber Billigangeboten. Es könnte sein, dass Sie nicht lange halten, was sie versprechen und bald Preiserhöhungen drohen.
Sobald Sie gewechselt haben, wundern Sie sich nicht, das Ihr Grundversorger zum Zählerablesen kommt. Das ist durchaus üblich. Die Rechnung wird aber natürlich an den neuen Vertragspartner überwiesen. Mit dem Wechsel sind keine technischen Umrüstungen nötig. Weder brauchen Sie einen neuen Zähler oder sogar neue Leitungen. Alles bleibt beim Alten.